Mittwoch, 28. September 2011

Surprisingly.



Kennt ihr das, wenn ein Mensch etwas tut, mit dem ihr überhaupt nicht gerechnet hättet Und auch wenn es keine besonders große Tat war, seid ihr total durcheinander? 


***

BloglFollow maybeweforgotvin' hat übrigens ein neues Design. Ich finds ganz gut, ist, meiner Meinung nach, viel übersichtlicher und schaut auch gut aus. 

The walrus.


Ich fand schon immer, dass dieses Bild was hat. :D

Dienstag, 27. September 2011

Lying is the most fun a girl can have without taking her clothes off.



Ich war eben auf einem Eltern-/Schülerabend und bäh! War ja eigentlich recht hilfreich aber irgendwie bin ich jetzt noch planloser als vorher.



Panic! at the Disco ist so ziemlich meine Lieblingsband. Adorable!

P.S.: Halbzeit vor den Ferien! (; Drei Arbeiten sind geschafft, drei stehen mir noch bevor. Für Ethik hatte ich einfach kein Material zum Lernen, wir haben weder irgendwas aufgeschrieben noch haben wir Arbeitsblätter bekommen. Und die Gruppenarbeit hat er nicht einmal verbessert. Grandios, oder? Und das nennt sich Gymnasium. Naja, wird schon schief gehen. Wünscht mir Glück. (:

Gut's Nächtle, Noelle


"Genau. Ich packe einfach alle meine schlechten Erinnerungen in einen Karton und werfe ihn ins Meer."
"Erst musst du den Karton verbrennen und dann die Asche ins Meer werfen, so macht man das richtig", sagte Ella, "hab ich in der Zeitung gelesen."


Lucy Fricke -  Durst ist schlimmer als Heimweh

Eigentlich mochte sie überhaupt keine Filme.



Sie war nun an einem Punkt angekommen, an dem sie es einfach nicht mehr hatte hören können. Das Werd doch endlich erwachsen, Kind und wie man an ihr rum moserte. Setz dich gerade hin, du willst doch keinen Buckel bekommen und Wie läufst du denn überhaupt schon wieder rum?Chiara hasste Familien-Treffen wie die Pest. Sie konnte ihrer Familie generell nicht viel abgewinnen. Allesamt waren sie ihr unsympathisch, alle waren sie irgendwie kaltherzig und hochnäsig.
Ihre Tanten, ihre Onkel, ihre Großeltern, die Cousinen und Cousins, das liebe Schwesterlein und Brüderlein und nicht zu vergessen ihre Eltern.

Manchmal fragte Chiara sich, ob das alles nur ein schlechter Scherz war, dass gerade sie in diese Familie geboren worden war.
Sie, die kleine, zierliche, dunkelhaarige Chiara mit der Brille, die ihre großen blauen Augen bedeckte. Das Mädchen, dass lieber einen Kartoffelsack tragen würde, anstatt ein Kleid anzuziehen.

Das Mädchen, das Sprachen und Geographie liebte, dafür in Naturwissenschaften eine Niete war.
Musste man mkit siebzehn überhaupt erwachsen werden? Und was genau erwarteten sie eigentlich von ihr?
Dass sie plötzlich all ihre Vorstellungen und Prinzipien aufgab, nur, weil es ihrer Meinung nicht entsprach?
Frustriert schwieg sie den Rest des Abends und redete nur, wenn man sie etwas fragte, was nicht allzu häufig geschah.

Die meiste Zeit saß sie im Büro ihres Vaters und las in einem Buch, doch auch hier war sie nicht vor den missbilligenden Blicken ihrer Familie sicher.

Irgendwann hatte sie dann endgültig keine Lust mehr auf dieses Spiel und schlich sich nach draußen auf die Straße. Inzwischen war es dunkel und die Laternen hatten sich angeschaltet.
Der Herbst brachte einen frischen Duft mit sich, der langsam aber sicher den letzten Hauch von Sommer überdeckte.
Chiara mochte den Herbst. Sie fand es schön, wenn die Kronen der Bäume sich bunt färbten, wenn die warme Sonne mittags auf ihr Gesicht schien und sie abends mit einer Tasse Tee am Fenster saß, sie liebte das Geräusch von raschelnden Blättern unter ihren Füßen, wenn sie einen Spaziergang im Wald machte und sie mochte es, ihre Pullover und Schals wieder aus den hintersten Ecken des Kleiderschranks zu kramen.
Diese Sommerkleider passten irgendwie nicht zu ihr, das war nicht sie.
Genauso wie der rosé-farbene Seidenpyjama, den ihre Großmutter ihr letztes Weihnachten geschenkt hatte.

Wenn sie ehrlich war, wollte Chiara gar nicht erwachsen werden.
Als sie noch ein kleines Mädchen war, war ihr Lieblingsmärchen immer das von Peter Pan und dem Nimmerland gewesen.


Jetzt, wo Chiara aber darüber nach dachte, wie sie sich von anderen unterscheidete, zog sie es vielleicht doch in Betracht, dass irgendetwas mit ihr nicht stimmen könnte.
Sie hatte wohl eine komplett andere Denkweise als die meisten Menschen und irgendwie sah sie auch nicht so aus wie die meisten Menschen. Sie redete nicht so und sie mochte auch nicht die gleichen Filme wie sie. Eigentlich, dachte Chiara, mochte sie überhaupt keine Filme. Genau so wie Musik. Wenn jemand sie nach ihrem Lieblingslied fragte, war ihre Antwort Ich weiß es nicht.

Mit Computern konnte sie auch nicht viel anfangen.
Das einzige, das Chiara heiß und innig in ihrem Leben liebte, waren Bücher, wenn sie es sich recht überlegte.
Sie konnte nicht tanzen, fand sie selbst und wenn es um den Kontakt mit anderen Menschen ging, dann versagte sie meistens schon bevor sie den Mund aufmachen konnte.
In der Schule war sie auch nicht sonderlich begabt, sie war durchschnittlich. Eine gute Schülerin, aber keine Überfliegerin, was man doch eigentlich hätte erwarten können von einem Mädchen, das so absonderbar war.

Chiara war also irgendwie anders als die meisten Menschen, die sie kannte. Das hatte sie auf diesem nächtlichen Spaziergang heraus finden können.
Die Frage, die sie sich jetzt stellte war allerdings, ob das nun schlecht war oder nicht.

Donnerstag, 22. September 2011

T-Shirt, Farben und Geschenke.

Hallöle! (:

Zuerst: Ich hab nicht viel Zeit, muss noch Mathe lernen. Ich muss mich also kurz fassen.

Heute kam mein Päckchen von cute-monstr. ♥ War erst sehr skeptisch wegen der Größe. ich wollte ja, dass es etwas zu groß ist, aber irgendwie kam es mir dann ZU zu groß vor. Vor allem an den Ärmeln.
Ich wurde dann allerdings vom Gegenteil überzeugt. Manchmal braucht man eben einfach die Meinung anderer.


Tut mir leid, der Spiegel ist irgendwie ziemlich dreckig, aber ich hatte keine Zeit, ihn vorher sauber zu machen.



So, wir wir gerade schon dabei sind.. ich hab mir neulich Acrylfarben gekauft. Irgendwie designt sich jeder seine T-Shirts selbst und ich wollte das auch mal versuchen. Brauche nur noch Shirts zum Bemalen. Unikate zu tragen ist doch schon ziemlich verlockend..



Und gestern kam auch Mandys Geburtstagsgeschenk für mich an. (:
Hab mich gefreut wie ein Schnitzel. :p Und das war drin:



Nochmal DANKE an die wunderbare Mandy. (:
Da ich morgen eine Mathearbeit schreibe und ich den ganzen Stoff irgendwie immer noch nicht kann, werde ich mich jetzt mal wieder ans Lernen machen.
Ich kann dann ja morgen mein neues T-Shirt anziehen, das würde doch super passen. :D



Noelle♥

Mittwoch, 21. September 2011

Tage mit dir.



Es gibt Tage, die sich ohne jeden Grund besonders anfühlen.
An diesen Tagen kann man machen, was man will, es werden wunderbare Stunden.
Lachen, weinen, singen, tanzen...jeder Moment ist kostbar.
Es gibt Tage, die zum Scheitern verurteilt sind, an denen einfach alles schief läuft, was nur schief gehen kann.
Es gibt Tage, an denen nichts Besonderes geschieht, an denen man einfach nur den Moment genießen möchte und sich vom Leben tragen lässt.
Tage, auf die man sich freut, Tage, vor denen man sich fürchtet, Tage, die man vor sich her schiebt, Tage, die wie Sand durch die Hände rieseln. Einsame Tage, gesellige Tage, schöne Tage, traurige Tage, langweilige Tage.
Und dann gibt es noch diese besondere Art von Tagen, an denen ich bei dir bin.

Montag, 19. September 2011

Aus der Sockenschublade - Mirkas Blog.








Daraufhin hast du die Augen verdreht und mir vermutlich die Pest an den Hals gewünscht, weil Verschlafen dich übellaunig machte und der Kaffee noch aufbrühte und es erst Mittwoch war. Es war in unserem Leben irgendwie immer erst Mittwoch.


Mirka - Zwischen Damenbinden und Weichspüler.


 Jungsein, das haben wir uns genau so vorgestellt und völlig anders. Jungsein, das war frei sein und jung sein, das war anders sein. Erst waren wir gemeinsam frei, um dann anders zu sein.
Mirka - her mit dem schönen Leben!


Mirka ist eine ganz besondere Bloggerin. Vor allem für mich. Ich liebe ihren Blog und irgendwie hat sie mich damals zum Bloggen bewegt. Weil ich ihre Texte gelesen habe und jedes Mal so beflügelt davon war.
Mirkas Blog "Aus der Sockenschublade" steht jetzt nun auch schon ein Jahr auf Platz eins meiner Blog-Lesezeichen.
Ein Blick hinein würde sich auf jeden Fall lohnen. (: 





Noelle ♥

Es gibt im Leben viele Zeiten, das hier sind die guten.





Wie vorausgesehen war das ein sehr anstrengender Tag. Geschichte lief aber einigermaßen gut. War etwas wenig Zeit, aber die Aufgabe, die ich nicht habe, zählt 10%, das ist nicht sooo wild.
War die "unwichtigste".

Naja, ansonsten kann ich euch ja schon mal sagen, dass ich demnächst einen Produkttest für euch habe.
Was genau das ist, verrate ich noch nicht. (:

Ansonsten habe ich jetzt noch ein bisschen Musik für euch.
Von - wer hätte es gedacht? - Philipp Poisel. Habe von der lieben Vicky das Album bekommen und höre es jetzt rauf und runter. :p



Sonntag, 18. September 2011

Wochenenden sind zu kurz.



Da bin ich wieder. Das Wochenende ist vorbei. Noch zweieinhalb Stunden. Eigentlich war es ein sehr schönes Wochenende. Nicht so actionreich wie die letzten Wochenenden, aber das tat mal echt gut. Irgendwann muss man ja auch mal durchatmen. Sagt die 15-jährige Schülerin, jaja, ich weiß. :D
Nur mal nebenbei: Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Schüler meistens sogar mehr unter Stress leiden als Erwachsene, die arbeiten gehen.
Naja, ich schweife ab. Also, ob es euch interessiert oder nicht, ich erzähle jetzt mal ein wenig von meinem Wochenende.

Freitag: Wie gesagt (oder auch nicht) hatte ich Schule, war in der Nachhilfe und danach war eigentlich nicht mehr viel.
Ich hab eigentlich nur fern gesehen, bin auf meiner Couch eingeschlafen und so gegen 5 oder 6 Uhr morgens aufgewacht und war völlig verwirrt. Das ist typisch ich. :D

Samstag: Ich bin dann nachts irgendwann in mein Bettchen gekrabbelt, also hab ich lang geschlafen, hab mich fertig gemacht und hab auf die Bitte meines Vaters hin, beim Einkauf geholfen.
Danach hatte ich eigentlich gleich schon wieder Tanzkurs, ich war nur nochmal zuhause, um meine Sachen zu packen.
Nach dem Tanzkurs bin ich nämlich direkt zu meinem Brüderchen gefahren. Wir machen das öfter mal, dass ich das Wochenende bei ihm verbringe, man hat ja sonst nichts voneinander. Aber ich glaube, das hab ich schon mal erwähnt?
Das Wochenende bei T und D war dann sehr schön, wir haben nicht viel gemacht, es war eigentlich sehr gemütlich, aber trotzdem habe ich es genossen.

Sonntag: Eigentlich haben wir den kompletten Tag auf der Couch verbracht. Nach einem tollen Frühstück mit den besten Pfannkuchen der Welt, haben wir uns einen Film angesehen und später noch das T-Shirt bestellt, das sie mir schenken wollten.

Ich hab mir jetzt auch endlich mal Acrylfarben gekauft, weil jeder davon spricht, sich T-Shirts selbst zu designen und ich die Idee so cool finde. Also will ich das auch mal ausprobieren. Wer weiß, vielleicht habe ich ja Talent? :p
Resultate bekommt ihr dann auf jeden Fall zu sehen.

Jetzt muss ich aber so langsam ans Schlafen denken, weil morgen ein anstrengender -.- Tag wird.
Guts Nächtle, Noelle ♥

Indianerehrenwort.




Die Zeit läuft. Sie wartet nicht auf dich, sie bleibt nicht stehen und sie geht auf gar keinen Fall für dich zurück.
Was geschehen ist, ist geschehen, dann kannst du es nicht mehr rückgängig machen. Pech für dich. Hättest du vorher wissen müssen. Beim nächsten Mal klappt's besser.
Aber was wäre, wenn ich darauf keine Lust mehr habe? Wenn ich das alles satt habe und mich auf den Boden werfen will - weinend und mit Händen und Füßen strampelnd? Ich sage, die Zeit kann mich mal.
Aber das ist leichter gesagt als getan.
Denn manchmal wünsche ich mir wirklich die alten Zeiten zurück.
Als mein Bruder noch zu mir kam, wenn er etwas auf dem Herzen hatte. Als wir uns einfach mal in den Zug gesetzt haben und irgendwo hin gefahren sind.
Als meine Schwester und ich X-Factor - Das Unfassbare geguckt haben, weil wir nichts anderes zutun hatten. Es war Sonntag und wir waren allein zuhause. Als unser Vater noch der Held war, der alles konnte und uns vor allem Bösen beschützt hat.
Als da noch keine Verachtung in der Stimme lag, wenn jemand dieses eine Thema angesprochen hat.
Ich kann auch sagen: Als es mir egal war, ob ich Antworten auf irgendetwas hatte. Ich war zufrieden mit dem, was ich hatte, was ich wollte, was ich wusste.
Dorthin will ich zurück. Nur dieses eine Mal, bitte! Danach auch nie wieder, ich schwöre es. Hoch und heilig! Indianerehrenwort!

Freitag, 16. September 2011

Und manchmal kommt mir das alles so dumm vor.



Manchmal zieht es mich woanders hin. Manchmal will ich überall sein, nur nicht hier.
Manchmal fühlt sich alles falsch an und nichts ist gut. Manchmal fällt mir der Himmel auf den Kopf. Und manchmal kommt mir das alles so dumm vor.
Es ist dieses Stechen irgendwo in der Nähe meines Herzens, dieses Ziehen. Es ist, als hätte jemand eine Schnur darum gebunden und würde jetzt von ganz weit weg an dieser Schnur zupfen. Ganz leicht, aber trotzdem stark genug, dass ich es spüre.
Als wollte dieser jemand, dass ich meinem Gefühl folge und von hier fort gehe, nur um dort zu sein, wo er ist.
Von Zeit zu Zeit komme ich mir vor, als wäre die ganze Welt nur ein riesiger Puzzleball und ich ein Puzzlestück, das hier schon vorhanden ist. Ja, vielleicht ist woanders eine Lücke, in die ich genau hinein passe. Vielleicht fehle ich an einer anderen Stelle. Und wäre es nicht möglich, dass mich jemand an diesem Ort vermisst? So wie ich hier jemanden vermisse, der mir ähnlich ist, auch wenn ich nicht einmal weiß, wer das sein soll.
Doch ich glaube fest daran, dass – wenn die Windrichtung stimmt – mich ein Zufall dorthin treiben wird. Irgendwohin, wo ich gebraucht werde, wo ich fehlte, wäre ich wieder fort.
Ich weiß, es hört sich kitschig und irgendwie dumm an und eigentlich bin ich auch nicht der Typ Mädchen, der mit Erdbeer-Vanille-Tee in einem weißen Seidenpyjama mit ihren Freundinnen vor dem Fernseher sitzt, sich irgendwelche Liebesfilme ansieht und alle zehn Sekunden seufzt, weil irgendjemand irgendwas furchtbar romantisches gesagt hat. Aber ich bin derTyp Mensch, der an die Art von Zufälle glaubt, die wir auch Wunder nennen, auch wenn sie noch so klein und unbedeutend sind.

cute-monstr-shirt.



via cute-monstr, Klick aufs Bild.

Quellen sind übrigens immer auf dem Bild verlinkt!

So, wie im letzten Artikel "versprochen", wollte ich euch dieses Bild zeigen. Das T-Shirt werde ich mir bestellen.
Ich finds passend, ist doch zu Klausuren ein netter Witz, das lockert das ganze vielleicht ein bisschen auf. :p

Auf dem Shirt steht übrigens:
hauptsache bestehen!
*kein Problem mit Mr.Pencil

So, jetzt sollte ich vielleicht wirklich lernen, sonst schaff ich das heute nicht mehr. Jetzt steht übrigens erstmal Geschichte auf dem Programm.
1. Weltkrieg und sowas...eigentlich (und Gott sei Dank) nicht sehr schwer. (;

Noelle ♥

Die Ruhe vor dem Sturm.


Also. Heute ist Freitag. Sprich: Wochenende. Yieha!
Da heute der letzte Tag dieser Schulwoche ist, bedeutet das auch, dass ich nur noch drei Wochen Schule habe bis die Herbstferien schon wieder anfangen. Nochmal yieha!Allerdings bedeutet das auch, dass für mich jetzt der Stress beginnt.
Jaja, die Ruhe vor dem Sturm, denn am Montag schreibe ich die erste Arbeit (Geschichte) und ab da kommt eine nach der anderen.
Französisch-Test am Montag, Mathe am Freitag, Französisch am Montag, Ethik am Mittwoch, Deutsch am Mittwoch und Englisch am Donnerstag.
Und dann sind auch schon Ferien. Zum dritten Mal yieha!
Vokabel-Tests und Ähnliches sind da jetzt nicht mit einberechnet.
Also: Wünscht mir Glück. Oder Hals und Beinbruch. Was auch immer.
Ich bin jedenfalls mal gespannt, es muss ja irgendwie besser werden als letztes Jahr. Also ist lernen, lernen, lernen angesagt.

So, was steht denn dieses Wochenende auf dem Plan?
Heute hatte ich nach der Schule direkt Nachhilfe, eineinhalb Stunden, meine Oma hat mich nach Hause gefahren und hier sitze ich. Vermutlich lerne ich noch ein bisschen, denn morgen hab ich wenig Zeit dazu.
Mittags habe ich nämlich Tanzkurs und danach bin ich bei T und D.
Mein Bruder und seine Freundin, ich hab die beiden jetzt schon länger nicht gesehen und wir machen das öfter mal, dass ich übers Wochenende zu ihnen komme.
Und ja, ich hab einen guten Draht zu meinen Geschwistern. Zu allen fünf. :D

So, ich will euch nicht noch mehr langweilen, deswegen höre ich hier mal auf. Eventuell kommt später noch irgendwas Kreatives.
Und ich wollte noch euch ein Bild von dem T-Shirt zeigen, das ich mir bei cute-monstR bestellen will.
Das kommt dann aber im nächsten Post.





Noelle ♥

Donnerstag, 15. September 2011

Nur, dass ihr es wisst.





Ich muss zugeben, als ich heute den Blogeintrag auf dem Blog  maybeweforgot durchgelesen habe, dachte ich zuerst: "Gestern, da warst du noch so überzeugt von dem Blog und von seiner Schreiberin und heute, da wirst du schon aufgefordert 20 Dinge über dich zu schreiben, damit ihr Blog populärer wird!" Aber nein, so ist es nicht. Es ist einfach nur eines ihrer Projekte, an dem ich gerne teilnehmen möchte. Was ich dafür bekomme? 20 Dinge über mich selbst, die ich mir vorher noch nie vor Augen geführt habe, jedenfalls nicht so wirklich. Jedenfalls nicht so deutlich.
- Katherine 
Katherine hat mit ihrem Blog an meinem Projekt "Wer bist du?" teilgenommen und der Anfang ihres Eintrags (siehe oben) hat mich ziemlich erschreckt. Ich wollte wirklich nicht, dass man das so auffasst.
Sie schreibt zwar, dass sie das nur im ersten Moment dachte, aber ich habe mir überlegt, ob das andere dann ähnlich sehen.
Und ich wollte nur klar stellen, dass das Projekt nicht dafür gedacht war, um diesen Blog ein wenig bekannter zu machen.
Ich habe es von meinem alten Blog übernommen, weil ich es nicht einfach so fallen lassen wollte.
Mit "Wer bist du?" wollte ich eigentlich nur erreichen, dass andere sich mal ein paar Gedanken über sich machen, über die Dinge, die so selbstverständlich sind, dass sie einem fast gar nicht auffallen.

Noelle ♥

Wer bist du?


Ich bin die, die ständig singt.
Ich bin die, deren Haare irgendwie immer zerzaust aussehen.
Ich bin die, die alles vergisst.
Ich bin die, die in Gedanken immer woanders ist.
Ich bin die, die nach Traumdeutung googlet.
Ich bin die, die mit einem Block und einem Stift neben sich einschläft.
Ich bin die, die weg will.
Ich bin die, die immer was zu schreiben dabei hat.
Ich bin die, die andauernd krank ist.
Ich bin die, die Kaputzenpullover liebt.
Ich bin die, die fast jeden Film kennt.
Ich bin die, die ohne Kaffee manchmal nicht wirklich wach wird.
Ich bin die, die ständig den Bus verpasst.
Ich bin die, die eine sms schreibt und vergisst, sie abzuschicken.
Ich bin die, die andauernd liest.
Ich bin die, die kein Fleisch isst.
Ich bin die, die mit Mathe und Physik einfach nichts anfangen kann.
Ich bin die, die Gewitter romantisch findet.
Ich bin die, die ihr Zimmer am liebsten mit Fotos tapezieren möchte.
Ich bin die, die im Juli Sehnsucht nach dem Herbst hat.


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Ihr kennt doch sicher die Apollo Optik-Werbung? Ich fand das irgendwie toll und wollte das auch mal ausprobieren. Und dann war ich überrascht wie viel mir eingefallen ist, ich hätte auch nochmal zwanzig Dinge dran hängen können.
Jedenfalls hat mich das auf eine Idee gebracht...
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Und wer bist du?
Schreibe zwanzig Dinge über dich auf, die dir gerade in den Sinn kommen. Dinge, die nicht so alltäglich sind, dass man sie jemandem erzählen würde, den man gerade kennen gelernt hat, aber auch nicht zu privat sind, so dass sie eigentlich niemanden etwas angehen. Zwanzig Dinge, die eigentlich niemandem so genau auffallen.


  • Mach mit und erstelle ebenfalls eine solche Liste.
  • Erzähle etwas über das Projekt, indem du einen kurzen Text schreibst oder einfach diesen hier übernimmst.
  • Wenn du möchtest, kannst du auch Leute direkt auffordern mitzumachen.
  • Wenn du mitmachst, wäre es toll, wenn du dich bei mir (maybeweforgot) melden würdest, damit ich dich in die Liste eintragen kann.
Ich hoffe, es finden sich ein paar, die Spaß an der Sache finden und mitmachen. (:

Mittwoch, 14. September 2011

Schnee.





Es war Winter. Im August brach der Winter ein.
Die Sonne hatte geschienen, es war ein wunderbarer Tag gewesen. Doch Kathi hatte gefroren.
Sie war nicht krank, das wusste sie nun. Der Doktor hatte es bestätigt. Wieso war Kathi dann so kalt und wieso fühlte sie sich gleichzeitig, als würde sie von innen herauskochen?
Ihr erster Gedanken war "Sommergrippe", aber da das nun weg fiel, konnte sie es sich nicht erklären.
Der Winter brach an diesem Tag in Kathis Kopf aus.
Der erste Schnee fiel, Es tobte ein eisiger Sturm, sodass sie das Haus nicht verlassen wollte.
Ihre Mutter wollte eigentlich zu Besuch kommen, aber auf den Straßen lag der Schnee einen Meter hoch.
kein Auto war unterwegs, der Schnee war unberührt.
Kathi sagte ihrer Mutter ab, drehte die Heizung auf, kochte Tee und verkroch sich im Bett.
Als kleines Mädchen hatte sie sich immer gewünscht, den Winter verschlafen zu können wie ein Bär oder zumindest wohin gehen zu können, wo es warm war - wie ein Vogel.
Kathi würde jetzt also Winterschlaf machen, denn sie hatte keine Flügel und auch nicht genug Geld für ein Flugticket.
Der Sturm in ihrem Kopf bereitete ihr Schmerzen, die nicht mit Aspirin zu behandeln waren.
Kathi wurde lustlos, träge und müde. Sie wurde tatsächlich irgendwie krank.
Doch als sie abermals zum Arzt ging, sagte er: "Frau Luzenko, Sie sind kerngesund, machen Sie sich keine Sorgen!"
Aber die Kopfschmerzen, hatte sie gesagt. Und das Fieber, das könne doch nicht sein.
Kathi hatte nun das Gefühl, dass ihr der Schnee bis zum Halse reichte, dass sie sich weder nach vorn noch zurück bewegen könnte und überall war Kälte.

Dienstag, 13. September 2011

Rosenstolz.


Ich gebe es ja zu! Ich liebe Rosenstolz. ♥
Meine Schwester und ich hören das meistens bei ihr im Auto und irgendwie hab ich die Musik lieben gelernt.
Da steckt so viel Gefühl drin und hach, die Texte sind klasse die Melodien mitreißend, was will man mehr? :D

Ich wollte euch eigentlich ein ganz bestimmtes Lied zeigen, aber ich hab im Internet kein anständiges Video gefunden.
Es heißt jedenfalls Herz schlägt auch im Eis.

Mit der Musik von Rosenstolz verbinde ich eigentlich viel.
Hauptsächlich trauriges, weil sie oft dazu einlädt.
Aber gleichzeitig ist sie auch genauso oft mit viel viel Hoffnung verknüpft. Praktisch das Fenster im Himmel - ganz unerwartet.

Noelle ♥

Philipp Poisel ist wohl gut zum Einschlafen.




Ich hätte meine Zeit eigentlich sinnvoller nutzen können.
Zum Beispiel zum Hausaufgaben machen, lernen für die Arbeiten, die demnächst auf mich zu kommen.
Stattdessen habe ich vorhin Musik gehört, Philipp Poisel, und bin voll eingeschlafen. Yeai! Schlafen ist ja schön und gut, aber ich hatte eigentlich anderes vor! :/


Na ja, jetzt gibts erstmal bald was zu essen und vielleicht kann ich danach oder davor, je nach dem wie lange das dauert, doch noch was machen.

Wenn nicht jetzt, wann dann?





"Aber...Wenn nicht jetzt, wann dann?", fragte sie. "Ich weiß es nicht. irgendwann später vielleicht", bekam sie als Antwort.
Wann denn später, hatte sie wissen wollen und dachte darüber nach, ob er sie überhaupt in irgendeiner Weise verstand. Später sei doch keine Zeit mehr, schließlich müsse sie später doch noch arbeiten und eine Familie gründen, es müsse doch einmal etwas aus ihr werden. Später wäre sie erwachsen und müsse andere Sachen machen, später ginge es auf keinen Fall mehr. Es wäre also unbedingt notwendig jetzt zu leben. Sterben könne sie auch später noch.



Montag, 12. September 2011

Bloglovin'♥


Man findet mich jetzt auch bei bloglovin'. 



Wer davon noch nichts gehört hat, kann sich folgendes durchlesen:

Bloglovin'♥
Fein. Und was genau ist das jetzt? Bloglovin dürfte in der Bloggerwelt eigentlich ziemlich bekannt sein. Allerdings gibt es bestimmt auch Leute, die davon noch nie gehört haben.
Ihr habt doch bestimmt schon einmal so einen button gesehen, oder?
    bloglovin
Eigentlich sagt der schon alles aus. „Folge diesem Blog mit bloglovin
Bloglovin ist also eine Website, auf denen Blogger ihre Blogs anmelden können und andere bloglovin-user sie ganz leicht verfolgen können, damit man immer mitbekommt, ob ein neuer Artikel erschienen ist, oder nicht.
Oder man liest einfach nur gerne Blogs und hat so alle seine Lieblinge in einer übersichtlichen Liste, kann angeben, ob man einzelne Artikel mag oder nicht und ist immer up-to-date.
Bloglovin besteht aus 4 Seiten. PopularNeue EiträgeBlogs undBenutzerkontoLetzteres wird dann noch einmal in 5 weitere Seiten unterteilt.
Popular:  Hier hast du die beliebtesten Blogs auf einen Blick.Neue Einträge:Hier findest du alle neuen Artikel der Blogs, denen du folgst.Blogs: Auf dieser Seite sind alle Blogs, die bei bloglovin angemeldet sind, in Kategorien eingeteilt. So kannst du Blogs zu deinen Lieblingsthemen finden.
Benutzerkonto: Über dein Konto kannst du deinen Blog, deine Widgets und deine Abonnements verwalten und außerdem deine Einstellungen ändern.
Du kannst deinen Blog mit Facebook verbinden, damit alle deine Facebook-Freunde deinen Blog auch lesen können.
Alles in allem macht bloglovin das Bloggen leichter.

Noelle ♥

Durst ist schlimmer als Heimweh - Lucy Fricke.



Durst ist schlimmer als Heimweh von Lucy Fricke
192Seiten, Gegenwartsliteratur
erschienen am 01. September 2007 (1. Auflage)
Klappentext: »Eine wirkliche Entdeckung«, so urteilte die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« über die Open-Mike-Gewinnerin 2005, die jetzt mit ihrem Roman »Durst ist schlimmer als Heimweh« die radikale Geschichte einer 16-jährigen Frau vorlegt – präzise, temporeich, schonungslos.
Ihre Jugend war hier zu Ende, und Judith wäre jetzt gerne allein gewesen. Denn schon das Wort »Gruppenabend« hatte Panik in ihr ausgelöst. Judith verabscheute Gruppen, Gruppenspiele, Gruppensport, das Wort Grup­pe klang für sie nach dem Befund einer tödlichen Krankheit: Es tut mir leid, aber Sie haben Gruppe. Wie konnte ausgerechnet sie in einer betreuten Wohngemeinschaft landen? Ohne Drogen, ohne Waffen, dafür an jeder Ecke etwas, das sie Hilfe nannten. Lieber wäre sie in einem geklauten Benz gegen die Wand gerast oder seelenruhig und vollgestopft mit Tabletten und Wodka im Comer See ertrunken. All das hätte ein Ende mit Stil sein können. Präzise und rasant erzählt Lucy Fricke in ihrem ersten Roman die Geschichte vom Ende einer desaströsen Jugend.
Mein Eindruck: Bücher, die einem sowieso nur zeigen, was im Leben alles schief gehen kann, sind für viele nicht das Richtige.
Ich persönlich lese sie ja gerne und dieses hier hat mich umgehauen.
Lucy Fricke erzählt von einem jungen Mädchen, das versucht von ganz unten wieder nach oben zu kommen, oder zumindest zurück an die Startlinie.
Ihre Protagonistin Judith will eigentlich nur vergessen können. Dass Alkohol und Drogen ihr dabei nicht helfen, ist ihr vielleicht egal oder es ist ihr nicht bewusst.
Judith läuft vor ihrem Zuhause, ihrem gewalttätigen Stiefvater und ihrer wehrlosen Mutter davon und landet schließlich in einem betreuten Wohnheim für Jugendliche, denen es ähnlich geht.
Fricke erzählt von Missbrauch, Alkohol, Drogen und Wut und das so locker leicht, als würde sie es sich gerade aus dem Ärmel schütteln.
Mich hat dieses Buch sehr bewegt und ich bin froh, dass ich es gelesen habe, weil man vor Autoren wie Lucy Fricke nur den Hut ziehen kann, sofern man denn einen hat.
Presse: »Die 16-jährige Judith ist in einer betreuten Wohngruppe für Jugendliche gestrandet. Mit Drogen, Wutausbrüchen und Selbstverstümmelung kämpft sie gegen ihre Kindheitserinnerungen: jahrelanger Missbrauch durch den gewalttätigen Stiefvater; eine Mutter, die ausschließlich mit sich selbst, mit Alkohol und der Abwehr von Schlägen beschäftigt war. Als Hoffungslose unter Hoffnungslosen torkelt sie durch Therapiesitzungen, tarnt Selbstbestrafungsjobs bei McDonalds und Otto-Versand als Perspektivsuche und versteht nichts weniger als die erste Verliebtheit. Mit ihrem grandiosen Debütroman befreit Lucy Fricke dringliche Themen aus der Pathosfalle. In ›Durst ist schlimmer als Heimweh‹ zeichnet sie ein sensibles und respektvolles Psychogramm, das mit harter und präziser Sprache das Nötige sagt und in der Auslassung das Unaussprechliche fühlbar macht. Behauptet eigentlich immer noch jemand, die Absolventen des Leipziger Literaturinstituts würden nur über Mittelschichtskoksnasen schreiben oder mit selbstmitleidiger Nabelschau langweilen?« Kulturnews 11/2007
Quellen: Klappentext und Presse bei Piper Belletristik

Und ihr Kopf – der war jetzt leer.





Entscheidungen zu treffen ist nie gut. Es ist so endgültig, fand Kirsten.
Nun stand sie vor dem kleinen Waschbecken in ihrer Wohnung, die voller Erinnerungen steckte, und wusch sich schon seit fünfzehn Minuten die Hände.
Sie hatte irgendwo mal gelesen, man solle sich die Hände gründlich mit Seife waschen, nachdem man eine schwierige Entscheidung getroffen hat.
Kirsten hatte lange gebraucht, sie war sich die ganze Zeit über nicht sicher gewesen. Sie hatte in der Wanne gelegen und an die Decke gestarrt, mit und ohne Wasser darin, sie war spazieren gegangen, sie hatte gebacken, gekocht, gebastelt, genäht. Mittlerweile stapelte sich in ihrer Küche das dreckige Geschirr, der Kühlschrank war voll mit Pasteten, Muffins und Lasagne, das Esszimmer war übersät mit selbstgemachten Teelichtern und Kleidern und ihr Kopf – der war jetzt leer.
Eigentlich hatte das alles nichts genützt. Ihr war das noch nie leichter gefallen, nur, weil sie sich mit dem Thema beschäftigte.
Aber an diesem Morgen war sie aufgewacht, hatte aus dem Fenster hinter ihrem Bett gesehen und die Sonne hatte geschienen. Das erste Mal seit zwei Wochen – es war warm und als sie das Fenster öffnete, kam ihr Vogelgezwitscher entgegen.
An diesem Morgen hatte sie gewusst, dass sie so nicht weiter machen wollte.
Und jetzt stand sie am Waschbecken und wusch sich die Hände, weil sie endlich eine Entscheidung getroffen hatte. Sie stand in ihrem Badezimmer, hatte alle Fenster und Türen weit geöffnet, damit die Erinnerungen heraus flogen und Kirsten weinte vor Erleichterung.

Möglicherweise haben wir es verlernt - das mit der Liebe.



"Nora", sagte Mama immer, "pass auf, dass du dir immer treu bleibst."
Und eigentlich dachte ich, dass ich diesen Rat immer befolgt hatte.
Nie wäre mir in den Sinn gekommen, dass gar nicht ich diejenige bin,  die Kindergeburtstage plant, Kuchen bäckt und Schulbrote packt, die abends auf der Veranda sitzt und Kartoffeln fürs Abendessen schält.
Ich habe nie daran gedacht, dass  ich unglücklich dabei wäre, meinen Kindern hinterher zu räumen, sie vom Kindergarten abzuholen und abends lange auf dich zu warten, weil du Überstunden machen musst.
Ich  fand, dass es mir Spaß macht, Mutter und Ehefrau zu sein und diese ganzen Dinge zu tun.
Zwar hatte ich nie geplant irgendwann ein Haus in der Vorstadt zu kaufen mit einem kleinen Garten und extra Zimmern für die Kinder, ich wollte nie so früh schwanger werden und ich hatte auch nie gedacht, dass nach dem ersten Kind noch drei weiter folgen würden.
Wenn sie erstmal erwachsen sind, dann mach ich all das, was jetzt nicht möglich ist.
Ja, ich wollte immer meine eigentlichen Ziele verwirklichen, wenn ich doch erst einmal die Möglichkeit dazu hätte.
Habe immer irgendwelchen Träumen hinterhergejagt und dann war ich plötzlich zufrieden mit dem, was ich war und was ich tat.
Weil ich mir geschworen hatte, glücklich zu werden. Weil ich irgendwann mal irgendwer sein wollte.
Nur stehe ich nun nach all den Jahren vor dem Spiegel - entdecke die ersten Falten und sehe, dass die Haut schlaffer wird, ärgere mich über das graue Haar über dem rechten Ohr und frage mich, wo die Jugend geblieben ist.
Ich sehe in den Spiegel und frage mich, was mit der Frau geschehen ist, die ich zu sein geglaubt hatte.
Und vor allem, was mit der jungen, wilden, verrückten Nora passiert sein mag, in die du dich verliebt hast. Stelle mir die Frage, ob sie irgendwo auf der Strecke geblieben ist zwischen dir und dem großen Abenteuer - der Familie.
Vermutlich war das das einzige große Risiko, das ich je eingegangen bin.
Vielleicht liebst du mich deshalb nicht mehr. Weil ich erwachsen geworden bin, obwohl wir doch genau das nie  wollten. Weil ich nicht nur erwachsen bin, sondern mit dir alt werde, weil wir gemeinsam ein halbes Leben von der Jugend entfernt sind. Weil wir mehr Zeit miteinander verbrachten, als dass wir getrennt waren. Vielleicht haben wir uns einfach aneinander gewöhnt und möglicherweise haben wir es verlernt - das mit der Liebe.
Ja, ich bin nicht wirklich die, die ich sein wollte. Aber doch bin ich stolz auf das, was ich bin. Denn ich kann behaupten, dass ich eine Frau bin, die geliebt und gelebt, geweint und gelacht, gestritten und sich versöhnt hat. Es war nicht alles so, wie ich es mir erhofft hatte, das mag sein.
Aber letztendlich warst du doch das allergrößte Abenteuer meines Lebens.

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